Montag, 8. Juni 2020

Der Kinderzug



Rezension:

 

Der Kinderzug                                                                    

von Michaela Küpper

 

 

Produktbeschreibung:

 

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: Droemer HC

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3426282186

ISBN-13: 978-3426282182

 

Kurzinformation:

Michaela Küppers aufwühlender Roman über ein Frauen-Schicksal im Dritten Reich vor dem Hintergrund der sogenannten Kinderlandverschickung

Das Ruhrgebiet im Sommer 1943. Die junge Lehrerin Barbara soll eine Gruppe Mädchen im Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung begleiten. Angst, aber auch gespannte Unruhe beherrschen die Gedanken der Kinder, denn sie wissen nicht, was sie erwartet. Das Heim, das ihr zeitweiliges Zuhause werden soll, erweist sich zunächst als angenehme Überraschung, doch dann muss dieses geräumt werden.

Es beginnt eine Odyssee, die nicht nur die Kinder, sondern auch Barbara an ihre Grenzen führt, denn mehr und mehr wird sie, die sich bisher aus der Politik herauszuhalten versucht hat, mit den grausamen Methoden und Plänen der Nationalsozialisten konfrontiert – und mit Menschen, die für ihre Ideologie vor nichts zurückschrecken.

Als schließlich ein Mädchen verschwindet und ein polnischer Zwangsarbeiter verdächtigt wird, kommt für die Lehrerin die Stunde der Entscheidung.

Ein Roman über die Frage: Wie konnte man, konnte eine Frau unter dem verbrecherischen System des Nationalsozialismus anständig bleiben?

 

Autoreninformation:

 Michaela Küpper wurde im niederrheinischen Alpen geboren und ist in Bonn aufgewachsen. In Marburg studierte sie Soziologie, Psychologie, Politik und Pädagogik. Dann zog es sie zurück ins Rheinland, wo sie nach einem Volontariat viele Jahre lang als Projektmanagerin in einem Verlag tätig war.

Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.

 

Fazit:

 Kinderlandverschickung;

Das Wort hat man immer mal wieder etwas gehört, in Filmen immer mal wieder etwas gesehen aber um was es genau ging hat man nicht wirklich verstanden. So finde ich das Buch recht Informativ, auch mit dem was man von den Großeltern vielleicht schon gehört hat ergibt alles ein besseres Bild.

Der Schreibstil ist nicht ganz so leicht, eher etwas trocken aber noch gut zu lesen.

 

4****Sterne


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen