Donnerstag, 10. September 2026

Der kleine Weihnachtsladen

 

 

Rezension

 

 

 

Der kleine Weihnachtsladen                                    

Silvia Trippolt

 

 

Produktbeschreibung:

Herausgeber ‏: ‎ Knaur TB

Erscheinungstermin ‏: ‎ 1. September 2026

Sprache ‏: ‎ Deutsch

Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏: ‎ 352 Seiten

ISBN-10 ‏: ‎ 3426574071

ISBN-13 ‏: ‎ 978-3426574072

 

Kurzbeschreibung:

Am 1. Dezember zerbricht Lorettas scheinbar perfektes Leben in Winterkirchen wie dünnes Eis: Ihr Mann verlässt sie. Tief verletzt verlässt sie das gemeinsame Zuhause und zieht in die kleine Wohnung über ihrem liebevoll geführten Weihnachtsladen »Lametta und Mehr«. Während draußen Lichterketten funkeln und der erste Schnee fällt, kämpft Loretta darum, nicht den Halt zu verlieren. Besonders schmerzt sie der Verlust eines kostbaren Erinnerungsstücks an ihre verstorbene Mutter.

In ihr einstiges Zuhause zieht der verschlossene Physiker Henrik Nives mit seiner rebellischen Tochter Ida ein. Während Henrik sich an die Erinnerung an seine verstorbene Frau klammert, trägt Ida ihre Wut wie einen Schutzschild vor sich her. Doch ausgerechnet Loretta gelingt es, langsam zu dem Mädchen durchzudringen. Zwischen glitzernden Schneekugeln, warmem Lichterglanz und der fieberhaften Suche nach dem verlorenen Talisman kommen sich auch Loretta und Henrik näher.

 

Autoreninformation:

Silvia Trippolt hat sich als Autorin, Journalistin und Gastronomin ganz dem guten Geschmack des Lebens verschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann, einem österreichischen Spitzenkoch sowie ihren Söhnen und Rauhaardackel Pino im Kärntner Lavanttal – der charmante Süden ist ihr zweites Zuhause. Als Reise- und Kulinarik-Journalistin schreibt sie seit über zwei Jahrzehnten über Genuss in all seinen Facetten, seit 2019 ist sie Chefredakteurin des Alpe-Adria-Guide.

 

Fazit:

Dieses Buch hat mich von Anfang an berührt. Loretta erlebt eine schmerzhafte Zeit: Ihr Mann verlässt sie, ihr Zuhause fühlt sich plötzlich leer an, und ein geliebtes Erinnerungsstück an ihre Mutter geht verloren. Man kann durch die Worte ihren Schmerz fühlen. Und doch spürt man auch eine behutsame Hoffnung, die wie ein Licht am Horizont erscheint.

Der kleine Weihnachtsladen wird zu einem sicheren Ort, an dem Loretta wieder Luft zum Atmen findet. Die Lichter, der Duft von Tannennadeln und Plätzchen, das geschäftige Treiben hinter der Theke – all das erzählt von Wärme und Menschlichkeit. Hier fühlt Loretta sich wohl und kann langsam wieder zu sich selbst finden.

Die Figuren wirken realistisch und nahbar. Sie vermittelt Stärke und gleichzeitig Wärme. Ich habe das Buch als Herzerwärmend und tröstlich empfunden. Ein schönes Buch für die dunkle Jahreszeit.

 

4****Sterne

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