Sonntag, 23. November 2025

Die Schwarz Geherin

 

 

 


Rezension

 



Die Schwarz Geherin                                      


von Regina Denk

 

 

 

Produktbeschreibung:

 

Herausgeber ‏: ‎ Droemer HC

Erscheinungstermin ‏: ‎ 2. September 2024

Auflage ‏: ‎ 2.

Sprache ‏: ‎ Deutsch

Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏: ‎ 416 Seiten

ISBN-10 ‏: ‎ 3426447231

ISBN-13 ‏: ‎ 978-3426447239

 

 

Kurzinformation:

Ein abgelegenes Tal in den Tiroler Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts. Das entbehrungsreiche Leben in ihrem von Aufklärung und Fortschritt vergessenen Dorf hat die 18-jährige Theres hart werden lassen – aber auch mutig, stolz und stark.

Als der mysteriöse Xaver im Tal auftaucht, verliebt sich Theres in den Fremden, den alle anderen bald für einen Wilddieb halten. In einer Gewitternacht wollen die Bauern dem Wilderer eine Falle stellen, doch der Vermummte entkommt schwer verletzt. Am nächsten Tag ist auch Xaver spurlos verschwunden. Außer sich verkündet Theres, Xavers Kind unter dem Herzen zu tragen, und flüchtet in die wilde Einsamkeit der Hochalpen. Dort will sie ihre uneheliche Tochter in Freiheit großziehen und von dem leben, was ihr die Berge schenken.

Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Maria in den Hochalpen mit Blick auf ihre Heimat, die sie verstoßen hat, aber auch nicht loslässt.

Maria kann Theres´ unbändigen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmtheit nicht teilen. Und so will das Kind als erwachsene Frau genau das, was Theres zurückgelassen hat und bringt so beide in tödliche Gefahr ...

 

Autoreninformation:

Regina Denk wurde 1981 an der bayerisch-österreichischen Grenze geboren. Die Liebe zu ihrer Heimat wurde ihr, zusammen mit der Leidenschaft für Geschichten, in die Wiege gelegt. Das Schreiben und die Berge begleiten sie schon ihr Leben lang. Vom Literaturstudium in München, bis ans andere Ende der Welt und wieder zurück in die Heimat, wo sie heute lebt - ein Bein in Bayern, das andere in Österreich. Unter dem Pseudonym Fanny König hat sie sich bisher dem bayerischen Krimi-Humor verschrieben. Nun wagt sie mit "Die Schwarzgeherin" einen dramatischen, düsteren Ton, bei dem man bis zur letzten Seite den Atem anhält.

 

Fazit.

Die Schwarz Geherin ist ein fesselnder Roman, der den Leser tief in die raue und zugleich wunderschöne Welt der Tiroler Alpen am Ende des 19. Jahrhunderts entführt. Theres wächst in einem abgelegenen Tal auf, das von Fortschritt und Aufklärung vergessen scheint. Das harte Leben macht sie stark, stolz und mutig – Eigenschaften, die sie im Verlauf der Geschichte immer wieder unter Beweis stellt. Als der geheimnisvolle Xaver ins Tal kommt, beginnt eine leidenschaftliche und zugleich tragische Liebesgeschichte. Theres wird schwanger, und statt sich ihrem Schicksal zu beugen, entscheidet sie sich, ihr Kind in Freiheit und Selbstbestimmung in den Bergen großzuziehen. Ihr Leben in der Einsamkeit ist voller Herausforderungen, aber auch voller Momente der Schönheit, der Natur und der Selbstentfaltung.Später will ihre Tochter Maria genau das Leben führen, das Theres hinter sich gelassen hat, und bringt damit beide in gefährliche Situationen. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter steht im Zentrum des Romans und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Mut, Freiheit und familiäre Bindungen miteinander verknüpft sind.

Die Autorin besticht durch eine dichte, atmosphärische Erzählung, psychologisch vielschichtige Figuren und eine Sprache, die gleichzeitig bildhaft und emotional ist. Besonders die starken Frauenfiguren – mutig, eigenständig und dennoch verletzlich – machen das Buch einzigartig. Die Schwarz Geherin ist spannend, bewegend und tiefgründig – ein Roman, der lange nachwirkt und die Themen Freiheit, Tradition und Familie meisterhaft miteinander verbindet.

 

 

5*****Sterne

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