Mondphasen
Die Sonne leuchtet stets eine
komplette Hälfte des Mondes aus – warum sehen wir an manchen Tagen
eine Mondsichel, an anderen einen Vollmond? Und steht der Mond in
Australien wirklich Kopf?

Eine Frage der Perspektive
Der Grund für die Mondphasen ist
der Blickwinkel des Beobachters. Befindet man sich auf der Seite des
Mondes, die gerade nicht von der Sonne beleuchtet wird, spricht man
vom Neumond Beim Vollmond sieht man die der Sonne zugewandte
Mondhälfte, beim Sichelmond, Halbmond oder Dreivirtelmond schaut man
sozusagen seitlich auf den Mond und kann den Übergang seiner Tag-
und Nachtseite erkennen.
Da sich der Mond im Bezug auf Erde
und Sonne in ständiger Bewegung befindet, ändert sich auch unser
Blickwinkel auf den Mond von Tag zu Tag – und damit die Mondphase.
Nur während einer Mondfinsternis
leuchtet die Sonne die ihr zugewandte Mondhälfte nicht aus. Dann
befindet sich die Erde zwischen Sonne und Mond und wirft ihren Halb-
oder Kernschatten auf die Mondoberfläche.
Steht der Mond in Australien Kopf?
Auf der Nordhalbkugel ist ein
zunehmender Mond auf der rechten Seite beleuchtet, ein abnehmender
Mond auf der linken Seite. Südlich des Äquatorssteht man
gewissermaßen Kopf – und so erscheinen auch Mond und Mondphasen
umgekehrt: der Mond “wächst” von links nach rechts. Der genaue
Winkel hängt natürlich vom Breitengrad ab. In Äquatornähe ist die
Grenze zwischen Licht- und Schattenseite des Halbmondes in etwa
waagerecht.
.
Eselsbrücke: “Der Mond lügt”
Sie
befinden sich auf der Nordhalbkugel? Dann können Sie sich mit dieser
Eselsbrücke merken, wann der Mond zu- und abnimmt. Ein abnehmender
Mond formt eine Sichel, die wie der Buchstabe C aussieht, der
Anfangsbuchstabe des lateinischen Wortes crescere
–
wachsen. Der Mond lügt also.
Auf der Südhalbkugel sagt der
Mond übrigens die Wahrheit, denn dort sieht die wachsende Sichel wie
ein C aus.
Der Mondzyklus
Ein Mondzyklus (Lunation) ist die
Zeitspanne von einem Neumond zum nächsten. Er beinhaltet folgende
Mondphasen:

Neumond
In
dieser Phase befindet sich der Mond in Konjunktion
mit
der Sonne, also zwischen Sonne und Erde. Da die Sonne während dieser
Phase ausschließlich die der Erde abgewandte Mondhälfte anstrahlt,
ist der Neumond von der Erde aus im Normalfall unsichtbar. In
seltenen Fällen – wenn sich Sonne, Erde und Mond auf einer Linie
befinden und der Mondschatten auf die Erde fällt – kommt es
während dieser Mondphase zu einer Sonnenfinsternis. Befindet man
sich im relativ kleinen Kernschatten
des
Mondes, erlebt man eine totale Sonnenfinsternis. Verdeckt der Mond
nur einen Teil der Sonne, spricht man von einer partiellen
Sonnenfinsternis.
Die Gezeiten werden in erster
Linie durch die Anziehungskraft des Mondes und der Sonne ausgelöst.
Bei Neumond kommt es zu einer besonders hohen Tide, der Springtide
oder Springflut.
Zunehmender Sichelmond
Wenige
Tage nach Neumond wird am Himmel ein sichelförmiger Mond sichtbar,
das sogenannte Neulicht.
Besonders in den ersten Tagen dieser Phase kann auf der Mondseite,
die nicht direkt von der Sonne angestrahlt wird, der Erdschein
sichtbar
sein: Sonnenlicht wird von der Erde auf den Mond und wieder zurück
zur Erde reflektiert. Bei klarem Wetter ist der dunkle Teil des
Mondes so mit bloßem Auge als fahle Kugel erkennbar.
In manchen Kalendersystemen,
darunter der islamische und der jüdische Kalender, beginnt mit dem
Neulicht ein neuer Monat.

Zunehmender Halbmond (Erstes Viertel)
Nun leuchtet die Sonne genau eine
Hälfte der uns zugewandten Mondseite aus: Auf der Nordhalbkugel ist
die rechte Seite sichtbar, auf der Südhalbkugel die linke Seite. In
der Nähe des Äquators ist beim Mondaufgang die obere Mondhälfte zu
sehen, beim Monduntergang die untere Hälfte.
Zunehmender Dreiviertelmond
In den folgenden Tagen wächst der
beleuchtete Anteil der sichtbaren Mondoberfläche, der
Beleuchtungsgrad beträgt zwischen 50,1% und 99,9%. Der Mond
erscheint dann annähernd eiförmig. In den letzten Tagen dieser
Übergangsphase ist der Mond etwa 98-99% ausgeleuchtet. Dann kann man
ihn mit bloßem Auge normalerweise nicht von einem Vollmond
unterscheiden.

Vollmond
Wenn
Sonne und Mond in Opposition
zueinander
stehen, spricht man vom Vollmond. In dieser Phase positionieren sich
alle drei Himmelskörper wieder auf einer Linie – Sonne und Mond
befinden sich jedoch auf entgegengesetzten Seiten der Erde. Die Sonne
leuchtet jetzt die der Erde zugewandte Mondseite ganz aus, und der
Mond steht die ganze Nacht am Himmel in seltenen Fällen, wenn der
Erschatten auf den Mond fällt, kommt es während dieser Mondphase zu
einer Mondfinsternis.
Wie bei Neumond fällt der
Unterschied zwischen Ebbe und Flut auch während der Vollmondphase
besonders groß aus.
Abnehmender Dreiviertelmond
In der Woche nach Vollmond
verringert sich der Beleuchtungsgrad wieder. In den ersten Tagen ist
der abnehmende Dreiviertelmond meist nicht vom einem Vollmond zu
unterscheiden. Nach etwa zwei Tagen bekommt der ehemals runde
Fast-Vollond eine gut sichtbare Delle, bis er zunächst einem etwas
abgeflachten Ei ähnelt und später als bauchiger Halbmond am Himmel
steht.

Abnehmender Halbmond (Letztes Viertel)
Der abnehmende Halbmond gleicht im
Prinzip dem zunehmenden Halbmond (erstes Viertel): Wieder ist genau
die Hälfte der sichtbaren Mondoberfläche beleuchtet. Nun wird
jedoch die andere Mondseite angestrahlt, da sich der Mond auf der
gegenüberliegenden Seite der Erde befindet.
Abnehmender Sichelmond
Vor
der nächsten Neumondphase erscheint der Mond wieder sichelförmig
und ist am besten kurz vor Sonnenuntergang zu sehen. Während dieser
Phase kann man bei guten Bedingungen wieder beobachten.
Gewinnspielfrage:
Was verbindet ihr mit dem Mond?
Teilnahmebedingungen:
- ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungs- / Sorgeberechtigten
- keine Barauszahlung des Gewinns
- keine Haftung und Ersatz bei Verlust auf dem Postweg...
- der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz
- persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet
und an die Autorin / den Verlag weitergeleitet um euch
den Gewinn zusenden zu können
- euer Name wird im Gewinnfall auf allen teilnehmenden Blogs
öffentlich bekannt gegeben
- Jede teilnahmeberechtigte Person darf 1x pro Tag
an dem Gewinnspiel teilnehmen.
- Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen,
Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig
und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
- Das Gewinnspiel wird von der Autorin Delia Muñoz organisiert.
- Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt
und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
- Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von
7 Tagen nicht bei der Autorin Delia Muñoz melden, rückt ein neuer Gewinner nach
und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
- Mit der Teilnahme am Gewinnspiel gelten die Teilnahmebedingungen
als im vollen Umfang akzeptiert.
Teilnahmeschluss ist am 18.05.2017 um 23:59 Uhr!
- ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungs- / Sorgeberechtigten
- keine Barauszahlung des Gewinns
- keine Haftung und Ersatz bei Verlust auf dem Postweg...
- der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz
- persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet
und an die Autorin / den Verlag weitergeleitet um euch
den Gewinn zusenden zu können
- euer Name wird im Gewinnfall auf allen teilnehmenden Blogs
öffentlich bekannt gegeben
- Jede teilnahmeberechtigte Person darf 1x pro Tag
an dem Gewinnspiel teilnehmen.
- Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen,
Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig
und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
- Das Gewinnspiel wird von der Autorin Delia Muñoz organisiert.
- Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt
und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
- Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von
7 Tagen nicht bei der Autorin Delia Muñoz melden, rückt ein neuer Gewinner nach
und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
- Mit der Teilnahme am Gewinnspiel gelten die Teilnahmebedingungen
als im vollen Umfang akzeptiert.
Teilnahmeschluss ist am 18.05.2017 um 23:59 Uhr!
*******************************************************************
Vielen Dank für die Teilnahme, die Gewinner wurden von der Autorin benachrichtigt!
Hallo,
AntwortenLöschenich musste dabei sofort an Werwölfe denken :D Ansonsten verbinde ich ehrlich gesagt persönlich nicht so viel mit dem Mond :)
LG (Tiffi20001@gmx.de)
Guten Abend,
AntwortenLöschenich verbinde: Nacht, Stille/Ruhe und Geborgenheit mit dem Mond
Liebe Grüße
Tina
(FB: Tina Seelenherz)
Guten Abend,
AntwortenLöschenich verbinde mit dem Mond: Nacht, Stille/Ruhe und Geborgenheit
Liebe Grüße
Tina
(FB: Tina Seelenherz)
Hallo und guten Tag,
AntwortenLöschenDank für diesen interessanten Beitrag...mit dem Mond verbinde ich mehr oder weniger schlechtes schlafen
aber auch gerne den Kinofilm " Mondsüchtig" mit Cher..
LG...Karin..